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DFG-Graduiertenkolleg 2493

   

"Zwischen AdressatInnensicht und Wirkungserwartung: Folgen sozialer Hilfen"

 

Das Graduiertenkolleg "Zwischen Adressatlnnensicht und Wirkungserwartung: Folgen sozialer Hilfen" behandelt die Erforschung von Folgen sozialer Hilfen in bewusst interdisziplinärer Perspektive. Die Hilfen weisen das zentrale Ziel auf, Teilhabechancen und Handlungsoptionen von Adressatinnen und Adressaten zu verbessern. In öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Kontexten wird zunehmend erwartet, Nachweise darüber zu liefern, ob bzw. auf welche Weise die Hilfen ihr Ziel erreichen. Bislang folgen einschlägige Studien hierzu in hohem Maße distinkten disziplinären Logiken, so dass sich eine heterogene Landschaft von Forschungen zeigt. Das Graduiertenkolleg wendet diese Heterogenität konstruktiv: Sozialpädagogische, psychologische und soziologische Zugänge werden aufeinander bezogen, um einen Forschungszusammenhang zu etablieren, in dem sich die Promovierenden mit Grundfragen der Folgenforschung befassen. Sie lernen die Komplexität von Folgenforschungen kennen und erwerben Expertise bezüglich konkreter Hilfeformen, so dass sie sich in einem zugleich national geprägten wie auch international hochgradig relevanten Forschungskontext exzellent positionieren.

Um die interdisziplinäre Verschränkung der Promotionsarbeiten sicherzustellen, geht das Graduiertenkolleg von der Tatsache aus, dass soziale Hilfen stets ausgehend von ihren Adressatinnen und Adressaten zu realisieren sind. In der Anerkennung jeweils spezifischer Lebensbedingungen und individueller Besonderheiten, denen soziale Hilfen gerecht zu werden haben, kommen ebenso intendierte wie nicht-intendierte Folgen sozialer Hilfen in den Blick. Insgesamt werden fünf Grundfragen genutzt, um die interdisziplinäre Fundierung des Graduiertenkollegs zu realisieren:

a) Wie können Folgen sozialer Hilfen konzeptualisiert werden?
b) Wie kommen Folgen zustande?
c) Wie sind Adressatinnen und Adressaten in die Konstitution von Folgen eingebunden?
d) Wie können Folgen methodologisch und methodisch erforscht werden?
e) Wie interagieren soziale Hilfen mit der Identität von Adressatinnen und Adressaten?

Die einzelnen Promotionsarbeiten gewinnen durch das Graduiertenkolleg entscheidenden Mehrwert, indem sie sich mit allen fünf Fragen befassen und differente disziplinäre sowie interdisziplinäre Formen der Erforschung sozialer Hilfen kennenlernen.

 

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